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-2- Der Krankheitsbegriff
Der Mensch als geistiges Wesen Der Mensch besteht nicht nur aus einem Körper - aus Materie. Es existiert auch ein geistiger Anteil des Menschen, mit seinem Verstand und seinen Emotionen. Zwischen Geist und Körper gibt es Wechselbeziehungen. Der Körper kann den Geist beeinflussen und - in viel größerem Maße - der Geist den Körper. Das Charakteristische für einen Menschen, das Wesen, steht als formende Kraft über beiden Anteilen. Einerseits bildet das Wesen den geistigen Anteil aus zu den besonderen Charaktermerkmalen, zur Persönlichkeit des Menschen. Andererseits formt es den Körperausdruck durch das Erscheinungsbild, durch Mimik und Gestik, durch die Art, sich zu bewegen usw. In Geist und Körper kann sich das Wesen des Menschen aber auch durch Krankheit ausdrücken. Den Menschen macht also das aus, was ihn belebt. Er ist etwas Lebendiges! Wird er krank, muss eine erfolgreiche Therapie z.B. nach dem Ähnlichkeitsgesetz der Homöopathie (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt) dieses Lebendige ansprechen und wieder ins Lot bringen. Dies kann durch homöopathische Medikamente erreicht werden.
Die Definition der Krankheit Die Schulmedizin erklärt den Menschen, indem sie seine Organe, Nerven und Zellen untersucht, deren Wechselwirkungen feststellt und im Abweichen von "Normwerten" die Krankheit sieht. In der Homöopathie wissen wir, dass die Ursache der Krankheit etwas Feinstoffliches ist und im Menschen selbst begründet liegt, nicht in seinem Körper oder Gewebe. Der Patient fühlt sich schlecht, lange bevor sich körperliche Beschwerden einstellen. Nicht selten werden diese Beschwerden vom Arzt als altersbedingt, umweltbedingt, stressbedingt, entwicklungsbedingt, wetterbedingt oder psychisch bedingt abgestempelt. Erst wenn sich der Krankheitszustand weiterentwickelt hat und sich eines Tages Blut- und Gewebeveränderungen zeigen, dann stellt der Arzt fest: "der Patient ist krank".
Der Patient ist längst krank, ehe sich körperlich irgend etwas manifestiert Hahnemann formulierte:
Der Allopath kann, wie wir gesehen haben, die Diagnose erst stellen, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist. Als Ursache von Krankheiten sieht er körperliche Fehlfunktionen. Wenn der Arzt materialistische Ideen bezüglich Krankheiten hat, wird er auch materialistische Ideen bezüglich der Therapien haben. Aus diesem Grund wird allzu schnell operiert, werden Elektroschocks oder Psychopharmaka verabreich
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Das Wahre und Echte würde leichter in der Welt Raum gewinnen, wenn nicht die, welche unfähig sind, es hervorzubringen, zugleich verschworen wären, es nicht aufkommen zu lassen. Dieser Umstand hat schon manches, das der Welt zugute kommen sollte, gehemmt und verzögert, wo nicht gar erstickt. Schopenhauer |